Folge 13: Digitales Angebot
Erstellt am 09.03.2010 in Medien Monitor von Petra Kischkat
In dieser Ausgabe des Medien Monitors haben wir eine aktuelle Übersicht zusammengestellt, die zeigt, welche zusätzlichen Anreize die Verlage ihren Produkten hinzufügen, um die Attraktivität für die Nutzer zu steigern.
Marc Bartl berichtet beim Mediendienst kress anhand einer Analyse des BDZV wie es um die Social Media Präsenz bestellt ist:
>> Deutsche Zeitungen auf dem Digital-Trip:
40% mit Twitter-Account, 17% bei Facebook
Thomas Mrazek bei onlinejournalismus.de erläutert die Erweiterung der Optionen bei einem der ersten erfolgreichen Paid Content-Anbieter:
>> Schnell und unkompliziert: Test.de-Artikel per Handy bezahlen
Im Werbeblogger stellt Jay Martin Vermutungen an zur Funktionalität von Adobe Air auf allen Plattformen und speziell hinsichtlich des iPad:
>> Publikation 2.0: Nun fast in echt
Isabell Hülsen veröffentlicht bei Spiegel online Stellungnahmen von Wolfgang Fürstner, Geschäftsführer des Zeitschriftenverbandes VDZ, zur Sortierung und Zensur des Apple-App-Stores:
>> Medien auf dem iPhone
"Wir werden unsere Seele nicht verkaufen"
Über den Beginn der kooperativen Vertriebsplattform für ePaper schreibt Peter Turi bei turi2.de:
>> heute2: Verlags-Kiosk im Web soll im Sommer starten.
Ehrhard F. Heinold führt in seinem Blog das Pro und Kontra des App-Stores beziehungsweise des geschlossenen Systems von Apple auf:
>> iPhone-Apps: Hoffnungsträger oder Sackgasse für Verlage?
In der InternetWorldBusiness schreibt David Henning über weitere Paid Content Maßnahmen im Bereich ePaper:
>> Verlage arbeiten mit Mobilfunkanbietern zusammen
Die Zukunft sozialer Netzwerke auf der Webciety
Erstellt am 06.03.2010 in News von Wiebke Hecht
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Am Donnerstag besuchte ich die Cebit, vorrangig mit dem Ziel ,Webciety‘.
Nach einem Gesamteindruck der Messe, zog es mich in Halle 6 zur Webciety, die über alle Messetage hinweg mit einem spannenden Programm lockt. |
Als Vertreter der Netzwerke waren zu Gast: VZ-Chef Clemens Riedl, XING-Marketer Jackson Bond sowie MySpace Deutschland Chef Joel Berger. Für Clemens Riedl war es der erste öffentliche Auftritt in seiner neunen Position als Geschäftsführer der VZs, mit dem er sofort für Aufsehen sorgte. Denn Riedl machte keinen Hehl aus seiner Antisympathie zum amerikanischen Wettbewerber Facebook, dem er Spam-Methoden unterstellte, die für das Wachstum des Netzwerkes verantwortlich seien und verlangte gleiche Rahmenbedingungen für deutsche und amerikanische Unternehmen. Irgendwie empfand ich das Facebook Bashing als wenig professionell und auch die weiteren Zuhörer machten ihrem Unmut über die Twitterwall Luft. Laut Riedl verhindere die momentane Benachteiligung der deutschen Netzwerke auch ein Innovationswachstum. Ich empfinde das als interessante These, denn es kommt mir doch gelegentlich so vor, als würde die eine oder andere Idee des amerikanischen Netzwerks auch auf ein deutsches Netzwerk überschwappen. Frohe Ernte beispielsweise erinnert mich ein wenig an Farmville, natürlich ist das nur mein subjektiver Eindruck.
Auf die Frage, die an alle Netzwerk-Vertreter gerichtet war, wo die Reise in den nächsten zehn Jahren hingeht, entstand betretenes Schweigen. Der Moderator ließ es sich dennoch nicht entgehen, zum Ende der Diskussion, diese Frage noch einmal aufzugreifen, dieses Mal mit einem Ausblick auf das kommende Jahr. Herr Bond antwortete à la 00XING und teilte mit, dass die Zukunft seines Netzwerkes ein bisschen geheimnisvoll bleibt, dieses Jahr viele neue Sachen geplant sind, aber man erstmal stillhält, um User Feedback zu generieren, Fehler zu vermeiden und viele Neuerungen optimierter starten zu können.
Irgendwie entstand dabei der Eindruck, dass diese Geheimnisse vielleicht eine gewisse Ratlosigkeit bedeuten und auf der Twitterwall war u.a. zu lesen: Haben Soziale Netzwerke ein Business Development?
Ich möchte an dieser Stelle anregen, dass Video der Diskussion einfach mal anzuschauen und wünsche viel Spaß dabei.
Wissen Sie, was ein Viertelgeviert ist?
Erstellt am 05.03.2010 in Digitale Trends von Petra Kischkat
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Allen, die wirklich an interessanten Beispielen für kreative Verlagsprodukte interessiert sind, empfehle ich die brandaktuelle Studie „Innovations in magazines 2010 world report“. |
Für die Produktion von ganz verschiedenen Inhalten für ganz verschiedene Endgeräte werden natürlich die Produktionsprozesse noch komplexer und es müssen neue Software-Systeme und Tools in den Produktionsprozess eingebunden werden.
Vor allem aber muss endlich das Lamentieren aufhören. Ich möchte gern einmal in die Geschichte des deutschen Verlagswesens zurückblicken und an folgendes erinnern:
Keiner der Verleger, die nach dem 2. Weltkrieg - ausgestattet mit einer Lizenz einer der Militärbehörden - einen (Neu-)Anfang gestartet hat, hatte die Garantie auf Erfolg. Ich vermute, dass die stärkste Triebkraft vor allem Leidenschaft für das Geschäft war.
In den 80er und 90er Jahren war die Print-Industrie schon einmal einer großen Krise ausgesetzt. DTP und später datenbankgestützte Redaktionssysteme haben die Produktionsprozesse total verändert. Ich war selbst dabei, als bei einem Tageszeitungsverlag Anfang der Neunziger Jahre von Bleisatz auf datenbankgestütztes Publizieren umgestellt wurde. Es war erstaunlich, wie schnell die Setzer, von denen manche vierzig Jahre lang Zeitungsseiten mit Bleilettern in Holzsetzkästen gesetzt hatten (übrigens spiegelverkehrt!), gelernt haben, mit einem Mac und einem Layout-Werkzeug umzugehen.
Deshalb noch einmal mein Appell: Die aktuelle Situation der Verlage ist nicht einfach, aber auch nicht verzweifelt. Mit mehr Leidenschaft, Mut und vor allem Lust zum Querdenken lässt sich sicherlich (immer noch oder wieder) viel erreichen.
Ach übrigens - für alle, die nicht (mehr) wissen, was ein Viertelgeviert ist:
Gastbeitrag und Kommentar zum Bericht der Digital Innovator‘s Summit
Erstellt am 04.03.2010 in News von Norbert Diedrich
Auf den Beitrag von Petra Kischkat erreichte uns eine spannende E-Mail, die wir gerne als Gastbeitrag - mit Einverständnis des Autors - in unseren Blog aufnehmen.
Ja, ist es denn ein Zufall, dass ausgerechnet einen Tag später die Ankündigung von vier neuen Zeitschriften (One-Shots) des Burda-Verlags in mein Outlook flattert? In der Tat, der von Ihnen zitierte Appell „Create experiences for your customers“ bringt die Perspektive des Zeitschriftenmarktes auf den Punkt.
Einerseits zeigt er auf, dass Print-Marken den Eventcharakter im Sinne der Erfahrbarkeit durch den Kunden bislang ziemlich verschlafen haben. Andererseits bleibt der Hinweis auf eine definitiv digitale Zukunft als Voraussetzung für das Event „Zeitschrift“ aus – zu Recht. Sonst würde man sich mit der „Digitalisierung um jeden Preis“ scharf am Rande eines Patentrezeptes bewegen, was, wie Sie richtig bemerken, auf jeden Fall zum Scheitern verurteilt wäre. Zu Guter Letzt versteckt sich in dem Appell auch die Aufforderung zur unbedingten Beibehaltung des Paid-Content Gedankens, denn für „experiences“ zahlen die Menschen gerne.
Den Appell im Hinterkopf greife ich die Ankündigung von Burda wieder auf. Die Entwicklung des Schnittmustermagazin "Easy" für die „Generation Facebook“ als Abschlussarbeit der hauseigenen Journalistenschule, generiert sicher einige originelle Ideen. (Bleibt nur zu hoffen, dass die Macher danach auch vom Verlag übernommen werden.) Aber bei „Anton“, dem neuen Frauenmagazin der Best-Ager krusseln sich mir die Zehennägel. „Anton ist die Antwort auf die Fragen, die sich Frauen irgendwann jenseits der 50 stellen.“ „Irgend…“, das Synonym für Rat-und Planlosigkeit fällt für mich dabei noch nicht mal so ins Gewicht, wie die Annahme, dass Frauen jenseits der 50 bislang noch keine Antworten auf die Fragen des Lebens erhalten haben. Beim ebenfalls angekündigten jungen Erotikmagazin "Alley Cat" frage ich mich dann aber doch, ob hier der Begriff „jung“ nicht schon vorweg als Entschuldigung dafür missbraucht wird, dass man evtl. doch nicht die erste oder zweite Riege renommierter Erotikfotografen für das Projekt gewinnen konnte. Aber vielleicht überrascht das Magazin ja mit… wirklich interessanten Reportagen, welche die jungen Leute von heute so bewegen.
Ihrem Fazit stimme ich zu. Beratung tut vielerorts Not und warum auch nicht wahrnehmen? Beratung von Fachleuten aus der digitalen Branche und/oder der Markenwelt einzuholen ist keine Schwäche, sofern man sich nicht wehrlos alles aufschwatzen lässt und keine klaren Vorstellungen von seiner Botschaft und seinen Zielgruppen hat. Aber zu glauben, Zeitschriften würden ewig leben – zumindest im Rahmen marktwirtschaftlich relevanter Auflagenzahlen – scheint mir genau so töricht, wie der immer noch bestehende Irrglaube der Musikindustrie, das Produkt Tonträger würde ewig leben. Aber das ist eine andere Geschichte.
Norbert Diedrich (Nordbergh)
Digital Innovator‘s Summit - Driving digital profits
Erstellt am 03.03.2010 in News von Petra Kischkat
Medienhäuser stellen sich kreativ dem strukturellen Wandel ihrer Branche - das hat das diesjährige Treffen von Zeitschriftenverlegern aus der ganzen Welt am 01. und 02. März in Berlin ganz deutlich gezeigt. Hochkarätige Referenten stellten ihre Strategien für interaktive Medien vor und berichteten offen über die bereits gemachten (und teilweise auch erlittenen) Erfahrungen.
In Vorträgen mit Titeln wie „Online innovations in magazines“, „Monetising social networks and communities“ oder „How can you monetise mobile offerings“, die auf anderen Veranstaltungen immer wieder gern mehr oder weniger substanzlos präsentiert werden, wurden Hard Facts und ganz konkrete Vorhaben präsentiert - von den ganz Großen der Branche wie BILDdigital, Bonnier Magazines, Gannett, Hearst Magazines und G+J. Flankiert wurden die Vorträge der Verlage mit perspektivischen Beiträgen von Werbeagenturen sowie von Mobile Content und Service Providern.
Es wurde ein beindruckendes Panorama an Möglichkeiten aufgefaltet, mit einer Vielzahl von Ideen für interaktive Publikationen. Der Paradigmenwechsel der Branche steht längst nicht mehr vor der Tür, er hat bereits begonnen und wird von den großen Verlagshäusern kräftig vorangetrieben - mit wachsendem Erfolg, denn die Erlöse aus digitalen Publikationen wachsen nachweislich stetig (sofern die Ergebnisse hier nicht geschönt waren).
Natürlich können sich die ganz Großen Experimente und Fehlschläge eher leisten, als die „Kleinen“. Was also sollen die mittelständischen Zeitungs- und Zeitschriftenverlage tun, die sich keine eigenen Think Tanks, Digital Innovation Departments oder Mobile Product Manager leisten können - abwarten, bis die Großen neue Geschäftsmodelle umgesetzt, geprüft und für lukrativ befunden haben? Ich glaube, das wäre fatal - auch mittelständische Verlage brauchen Strategien und neue Geschäftsmodelle - und zwar schnell, bevor der Kuchen verteilt ist. Sie müssen Budgets für neue Konzepte und ja - auch für Experimente - bereit stellen. Darauf zu hoffen, dass man „eines Tages“ von den Großen einfach nur abzukupfern brauche, um dann auf der sicheren Seite zu sein, wäre fatal und wird nicht funktionieren, weil es nicht die eine Strategie für alle gibt.
Selbstverständlich spielte Technologie in der Debatte eine vorrangige Rolle. Immer wieder wurde die Bedeutung von Marketing Intelligence, insbesondere von Zielgruppenanalysen betont, um neue Produkte und Geschäftsmodelle erfolgreich etablieren zu können. Aber neben der Ratio, mit der neue Erlösquellen erfunden und erprobt werden müssen, hat mir ein Appell an die Verleger ganz besonders gefallen, der weit über die Erstellung von Inhalten hinausgeht: „Create experiences for your customers“. Ich denke, diese Perspektive ist ein guter Ausgangspunkt, um ganz neue Produkte und Services mit Leidenschaft zu entwickeln.
Mein Fazit: Jeder Verlag, egal welcher Größe, muss seine eigenen Erfahrungen machen (er darf sich natürlich dabei beraten lassen), sonst verliert er - unabhängig davon, ob er auf dem globalen, regionalen oder in einem kleinen lokalen Markt aktiv ist. Garantien gibt es nicht. Aber Erfahrungen können geteilt werden und geben neue Impulse für ganz neue Ideen - das hat diese Veranstaltung eindrucksvoll gezeigt.
Folge 12: Google
Erstellt am 02.03.2010 in Medien Monitor von Dirk Beckmann
Inzwischen gibt es etliche Berührungspunkte zwischen der so genannten Datenkrake und den Verlagshäusern, so dass wir an dieser Stelle aktuelle Entwicklungen in Form dieser Linksammlung zusammengestellt haben:
In der InternetWorldBusiness wird berichtet, dass das führende soziale Netzwerk den Suchgiganten an der Führungsspitze für Weiterleitung auf Nachrichten abgelöst hat:
>> Facebook überholt Google News als Nachrichtenaggregator
Andrea Rungg und Lutz Knappmann zeigen in der Financial Times Deutschland auf, wie stark Google den Online Werbemarkt im Vergleich zur Konkurrenz beherrscht:
>> Die Welt ist Google
Im Google News Blog veröffentlichten Neha Singh und Josh Cohen einen Artikel zur Freigabe des OpenSource Code und der Dokumentation für Living Stories:
>> Open-sourcing the Living Stories format
Dr. Hans-Peter Siebenhaar beschreibt im Mediawatcher beim Handelsblatt die vielfältigen Fronten und Bereiche, denen Google sich gegenüberstellt und gibt eine Übersicht:
>> Google droht im Streit mit den Buchverlegern eine Niederlage
Der aktuelle Stand im Streit um die Monetarisierung zwischen Rupert Murdoch und dem Suchgiganten:
>> Murdoch will Google verklagen
Erick Schonfeld erklärt bei Techcrunch, weshalb Google eine unfertige Version des Kurznachrichtendienstes Buzz launchte und eine schlechte Betaversion in Kauf nahm:
>> Why Google Pushed Buzz Out The Door Before It Was Ready
Ein Baum - ein Blog
Erstellt am 01.03.2010 in News von Wiebke Hecht
Wir sind auf die außergewöhnliche Aktion von kaufDa aufmerksam geworden, die mit der Initiative “Mach’s grün“ in Zusammenarbeit mit “I Plant a Tree” dazu aufruft, seinen Blog CO2- neutral zu halten. Dabei wird für jeden teilnehmenden Blog ein Baum gepflanzt, um die CO2-Emissionen des Blogs so zu neutralisieren.
Seit Mitte des letzten Jahres betreiben wir unser Corporate-Blog und haben eine Menge Freude daran, über spannende Themen zu berichten und uns mit unseren Lesern auszutauschen.
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Daher sind wir von der Initiative besonders angetan und haben uns prompt registriert. Gepflanzt werden die Bäume ausschließlich in Deutschland durch “I Plant a Tree”, dem Kooperationspartner von "Mach’s grün" für die Aktion “Mein Blog ist CO2-neutral!”. |
Erben gesucht - die Demoszene altert
Erstellt am 24.02.2010 in Digitale Trends von Nicole Haase
Trifft man alte Bekannte, gerät man entweder ins sinnieren über die guten, alten Zeiten oder man einigt sich auf ein „man müsste mal wieder...“. Am vergangenen Wochenende war Letzteres der Fall und noch bevor ich meinem netten Banknachbarn von damals aus der Demoszene das Sprüchlein komplett aufsagen konnte, fiel er mir ins Wort. Die Breakpoint (mir noch bekannt als Mekka & Symposium) soll in diesem Jahr zum letzten Mal stattfinden. Der Titel:
Im letzten Jahr wurde zwar endlich die tausender Marke in puncto Besucherzahlen geknackt, doch der Zukunft sieht man trotzdem mit Sorge entgegen. Die ehrenamtlichen Organisatoren werden alt. Sicher, der Schnitt liegt wahrscheinlich irgendwo zwischen 35 und 40 Jahren. Wer nennt sich da alt? Allerdings ist man irgendwann einfach nicht mehr bereit, einen Großteil seines Jahresurlaubs dranzugeben für vier Tage Veranstaltung, drei Tage aufräumen und, nicht zu vergessen, etliche Tage der Organisation im Vorfeld und des Aufbaus vor Ort. Hut ab, dass ihr das so lange durchgehalten habt!
Nun, die nächste Generation ist dünn gesät. Die einstigen Motivationspunkte wie Anleitungen, Tipps, Tricks und Kniffe abgreifen oder an Competitions teilnehmen, sind durch die immer bessere Vernetzung nahezu aufgehoben. Lediglich die alte Hardware und Systeme hochleben lassen, Leute wieder sehen oder den alten Nerd-Anstrich von früher auffrischen, reicht als Beweggrund leider nicht aus.
Diese Erkenntnisse machten mich betroffen. Nicht (allein) weil mir mal wieder das fortschreitende Alter gewahr wurde, sondern da das ein Fingerzeig für die gesamte Szene und unsere Kultur ist. Die Geräte in den Jugendzimmern verlieren mehr und mehr die Tastaturen und ihr Daseinszweck geht immer seltener über das Spielen hinaus. Welchen Ausblick gibt solch ein Trend auf kommende Generationen der Entwickler?
Traurig, denn dann sind Ergebnisse wie die brillanten Demos der ewigen Ersten, beispielsweise Farbrausch, auch nur eine Erscheinung auf Zeit.
Wer jetzt neugierig ist, was es mit dieser ominösen Demoszene auf sich hat, weshalb Menschen privat in dieser Richtung Zeit investieren und welche Stimmung auf einer Demoparty herrscht, dem hilft vielleicht dieser Beitrag von arte weiter:
What would Apple do? - Dirk Beckmann Freiraum-Autor in der ONEtoONE
Erstellt am 23.02.2010 in News von Wiebke Hecht
Referenzierend auf den Bestseller von Jeff Jarvis „What would Google do?“ analysiert Dirk Beckmann, Geschäftsführer bei artundweise, in der ONEtoONE was Apple seiner Meinung nach völlig richtig macht und was Verleger daraus lernen, beziehungsweise wie sie davon profitieren können.
Ein umfassender Artikel, der sowohl mit Träumereien um das iPad aufräumt, als auch die Emotionslosigkeit von Google aufgreift. Er beschreibt wie Apple die Vorteile der Markenbildung für Zeitungen nutzen würde, Google hingegen lediglich die Position.
Ein Aufruf nicht nur zum Erhalt des Qualitätsjournalismus sondern in erster Linie zur Nutzung der Chancen der digitalen Plattformen.
Folge 4: Trends & Entwicklungen
Erstellt am 23.02.2010 in Mobile Monitor von Rüdiger Weiß
In der aktuellen Linksammlung haben wir verschiedene Zeitzeichen aufgeschnappt und geben damit einen Ausblick auf die Veränderungen im Bereich der mobilen Applikationen:
Ein Artikel in der InternetWorldBusiness gibt anhand von Expertenbefragungen eine Übersicht über die aktuellen Beweggründe für die Nutzung einer App und einen Ausblick auf die kommende Entwicklung:
>> Die mobile Zukunft 2012: Soziale Netzwerke, Location Based Services und Spiele
Mac Bartl zeigt bei Kress Hintergründe zur neuen Ausrichtung des Suchgiganten:
>> Googles neue Strategie: "Mobile first"
Bei mobile zeitgeist berichtet Martin Lawrence über die gratis Mobile-Variante des führenden sozialen Netzwerks und einen begleitenden Trend:
>> Facebooks mobile Geheimwaffe: Zero
Kara Swisher bei AllThingsDigital zum Thema Flash auf mobilen Geräten:
>> Adobe CTO Kevin Lynch Demos Flash on Tablets and Smartphones (Including the Apple iPhone)

