Einbetten von Schriften per CSS-Funktion

"Wow - da hat sich einer richtig Mühe gegeben und für den kompletten Fließtext ein 'Text-to-Image' hinterlegt, bei dem man jeden Buchstaben markieren kann." Das war der Beginn meiner vorletzten Begegnung mit eingebetteten Schriften auf HTML-Seiten, die nicht flashbasiert oder lokal auf dem Rechner installiert sind.

Unser Leiter Design, Marc Rosenlöcher, hatte meinen Kollegen Patrick Mytanz im Chat auf die Seite dustincurtis.com aufmerksam gemacht, er möge sich das Ergebnis des Fließtextes doch einmal ansehen. Damit lassen sich ganz andere Layouts und Designs umsetzten, als dies ohne die Möglichkeit der freien Schriftenwahl machbar wäre. Doch "frei" stimmt natürlich nur bedingt und dass wir Bildschirmleser nur darauf gewartet haben, den Auswuchs des typografischen Dilettantismus zu erleiden, kann man auch nicht gerade behaupten.

Ich war auf jeden Fall neugierig und schaute mal schnell in die entsprechenden CSS-Klassen rein, wie denn nun die Darstellung gelöst sei und fand die CSS-Funktion "@font-face", an die ich mich dunkel erinnern konnte, als ich sie vor ein paar Jahren mal bei Gerrit van Aacken gelesen und kurz mal ausprobiert hatte. Nur damals habe ich Websites für eine Übermacht von IE6+7 Nutzern gebaut und so geriet diese schöne Funktion bei mir wieder in Vergessenheit. Dabei funktioniert @font-face so einfach, wie das Einbinden einer Hintergrundgrafik. Es wird für eine Schrift im Format TTF (True Type Font) und OTF (Open Type Font) oder im IE EOT (Embeded Open Type) eine Ressource hinterlegt und einer Font-Family zugewiesen. Diese Ressource kann dann in der Stylezuweisung einfach verwendet werden:

 

@font-face {
    font-family: Delicious;
    src: url('fonts/delicious/Delicious-Roman.otf')
    format("opentype");
}

body {
    font-family: Delicious, Hevetica, Arial, sans-serif;
}


Wie immer gibt es noch die IE-Bremse, denn die @font-face-Regel wird zwar schon seit 1998 vom IE4 als erstem Browser unterstützt, aber nur mit dem speziellen Font-Format: EOT. Hier gibt es allerdings nur sehr wenige Schriften, was zur Zeit zwar ausgebaut wird, wo meiner Meinung nach die Lösung aber doch in eine andere Richtung gehen wird - der IE wird die anderen Formate unterstützen (das meint auch Gerrit van Aaken in seinem informativen Beitrag über Webfonts). Die Einbindung von OTF oder TTF wird vom IE zur Zeit ignoriert.

Das Einbinden flexibler Schriften, die nicht zwingend auf dem Rechner des Nutzers installiert sein müssen, ermöglicht eine freiere und abwechslungsreichere Gestaltung der Webseite. Dazu kommen die Vorteile, die eine echte Schrift gegenüber eines Bildes hat: Sie ist flexibel in der Größe, es können die echten Schnitte für Kapitälchen, etc. hinterlegt werden und die typografischen Definitionen, wie das Kerning, der Durchschuss, etc. sind einfacher zu bestimmen, als bei gerenderten Bildern, die positioniert werden. Ausserdem, wie anfangs erwähnt, lassen sich alle Buchstaben einzeln markieren.

Aber genauso lang wie die Liste der Vorteile, die Aufnahme der @font-face-Regel in den CSS-Standard und die Umsetzung in den einzelnen Browsern vorantreiben, ist auch die Diskussion um das Rechtemanagment und die fehlenden Lizenzbestimmungen. Doch auch hier gibt es sowohl eine technische Lösung als auch zusätzliche Lizenzen für die Webverwendung der großen Font-Häuser. Zusätzlich gibt es Typekit und andere Serviceunternehmen, die Verträge mit den Font-Häusern haben. Bei denen kann man Schriften für die Webverwendung mieten und sie stehen dort auch direkt zum verlinken und ausliefern bereit.

Ende Januar (26.01.2010) hatte ich dann die letzte Begegnung mit @font-face. Der Fontblog machte auf die erste käufliche WOFF-Schrift "FF Nuvo Medium Web" aufmerksam. WOFF ist die gerade angesprochene, technische Lösung. Es handelt sich um einen Container, der OTF- oder TTF-Schriften aufnimmt, dazu die Metadaten, wie zum Beispiel die Nutzungsbedingungen packt und das Ganze schön komprimiert (zippt). Derzeit kann zwar nur der Firefox 3.6 dieses Format unterstützen - die Spezifikation wurde auch von Mozillas Jonathan Kew, dem Fontdesigner Erik van Blokland und Tal Leming entwickelt und vorangetrieben. Aber die anderen Browser werden - denke ich - nachziehen, weil mit diesem Format zwei entscheidende Dinge gelöst sind: die einfache, komprimierte Einbettung von Schriften und die Nutzungsbedingungen.

FF Nuvo Medium WOFF Demo

P.S.: Bei einem Blick auf die Demoseite der Schrift "FF Nuvo Medium Web" (ZIP) gefällt mir auch besonders gut die smoothy Aufbereitung mit den runden Ecken und dem Schattenwurf, für die früher immer mehrere Hintergrundimages notwendig waren - heute ist das alles CSS - aber das ist sicherlich einen eigenen Beitrag wert. ;)
 

Folge 8: Leistungs- und Datenschutz

Aktuell wird nach einer Veränderung der Gesetze verlangt, nach mehr Schutz des geistigen Eigentums, daher ist es also Zeit für eine Empfehlung diverser Links zum Thema Leistungs-und Datenschutz:

André Vatter bei Basic Thinking über die noch schneller crawlende Content-Krake Google:
>> Google reizt die Verleger: ‘Wir bieten Ihnen jetzt noch aktuellere Nachrichten!’

Ein Aufruf von Susanne Gaschke in der Zeit sich gegen den Internegiganten zur Wehr zu setzen. Ihre Gedanken zu Goggles und der verbleibenden Privatsphäre des Einzelnen:
>> Im Google-Wahn

Thomas Wanhoff bei KoopTech mit Ergänzungen und Kritik zum Artikel von Susanne Gaschke:
>> Angst vor Google – Gedanken zu einer Debatte

Jeff Jarvis führt bei Zeit Online seine Ansichten zum Respekt von Urheberrechten und geistigem Eigentum aus:
>> Verlinken ist kein Diebstahl

Ein Beitrag unter internetmarketing-news.de zu bereits veröffentlichten Informationen und neuen Forderungen seitens der Verlagshäuser:
>> Verleger vs Google

Ebenfalls bei BasicThinking veröffentlicht André Vatter seinen Bericht zum ersten Freiwilligen, der sich in seinem Datenhunger selbstständig auf Diät setzt:
>> Löschen von Nutzerdaten: Bing wird Vorreiter beim Datenschutz

Die Internet World Business gibt Praxistipps zur Freigabe persönlicher Daten und des eigenen Auftritts in den Netzwerken:
>> Zehn Richtlinien für den Umgang mit Social Media

Gastautor Sascha Mai kündigt Vortrag für artundweise auf der Spielwarenmesse an

Spielen Sie doch mal wieder!
Vielleicht lernen Sie dabei ja ein ganz neues Vertriebsterrain kennen.

Spielwarenmesse Nürnberg Vor einigen Wochen wurde ich gefragt, ob ich einen Vortrag über die Spielwarenindustrie und deren Wandel im digitalen Zeitalter halten möchte. Im Rahmen der Recherche sind mir dabei viele Präsentationen aufgefallen, die eine gewisse Dramaturgie beinhalten. Fast alle diese Präsentationen wie z.B. diese beim E-Commerce Center Handel zeigen die Zeichen der Welt klar auf.

Der Spielwarenhandel digitalisiert sich an zentralen Punkten, der tradierte Einzelhandel hat den Anschluss an Amazon und ToysRus noch nicht geschafft und die Branche steht trotz des stetigen Wachstums unter Druck.

Der digitale Spielwarenhandel hat begonnen mit Schnelligkeit, Preistransparenz und Standardisierung eine ganz neue Verkaufsfläche zu entwickeln. Geschätzte 70 Millionen Quadratmeter digitaler Verkaufsfläche haben ein neues Einkaufsparadies geschaffen. Da im Wesentlichen Amazon, eBay und ToysRus als digitale Absatzkanäle dienen, gilt es besonders für die kleinen Händler individualisierte Strategien zu bedienen. Klein kann das neue Groß sein, dies galt nie mehr als heute. Auch die Regeln liegen in den Wurzeln des Handels. Die Präsentationen mit den entsprechenden Zahlen bieten eine beindruckende
Entscheidungsgrundlage. Ich möchte mich deshalb im Vortrag auf inhaltliche Gedankenanstöße konzentrieren, Ihnen die eine oder andere Inspiration und ein paar praktische Tipps mit auf den Weg geben. Ich möchte Sie einladen ein völlig neues
Vertriebs-Spielzeug zu testen und dabei dieses zu einem echten Werkzeug zu machen.
Deswegen - Spielen sie doch mal wieder!

Hier die Kurz-Anleitung:


Name des Spiels: Digitaler Tante Emma Laden
Anzahl der Spieler: Unbegrenzt
Spielziel: Gewinnen Sie so viele treue und zahlungswillige Kunden wie möglich! Bringen Sie sie in Ihr digitales Spielwarengeschäft.
Akteure: Handelsplattformen, SB-Warenhäuser, Werbevermarkter, Suchmaschinen, 1.5 Milliarden Menschen.
Spielhintergrund: Wir schreiben das Jahr 2010. Handelsprozesse haben sich grundlegend verändert und mit diesen auch das Konsumentenverhalten. Ihre Aufgabe besteht darin, die interaktiven Möglichkeiten zur Kundengewinnung und zum Kundenausbau zu erlernen und diese in der täglichen Arbeit umzusetzen.
Werkzeuge: Im Spielverlauf stehen Ihnen die unterschiedlichsten Werkzeuge zur Verfügung. Die Werkzeuge erfüllen verschiedene Zwecke und haben dementsprechend auch diverse Stärken und Schwächen. Im Vortrag werden diese mit ihren Einsatzgebieten erklärt.
Akteure: Jeder Akteur hat ebenfalls seine persönlichen Stärken und Schwächen. Diese gegenüberzustellen und dabei Ihre Möglichkeiten auszuloten wird erheblicher Teil des Vortrags sein.


Die Spielphilosophie in Kürze


Die Kunden
Die wichtigste Rolle innerhalb der unterschiedlichen Szenarien nehmen die Konsumenten ein. Diese haben sich zu einem sehr anspruchsvollen Publikum entwickelt. Verwöhnt durch das Service-Angebot der großen Online-Retailer, haben sich viele Einkaufsvorgänge ins Internet verschoben. Hier geht es allerdings nicht nur um Service und Preise, sondern auch vor allem um Beratung, Authentizität und Kaufunterstützung.
Kunden wollen wieder mit dem Verkäufer sprechen und wünschen sich Gedankenaustausch und Unterstützung. Auch die Warenpräsentation spielt heute noch eine wesentlich größere Rolle - Kunden wollen heute Erlebniswelten vorfinden und nicht
mehr nur Warenlisten. Das Erfüllen dieser Anforderungen ist entscheidend für den Erfolg.

 
Der Wettbewerb
Wettbewerb innerhalb der digitalen Wertschöpfung findet auf wesentlich differenzierteren Ebenen statt, als es noch vor ein paar Jahren der Fall war. Welche Faktoren dabei eine Rolle spielen und wie sich Wettbewerber überhaupt ermitteln lassen, zählt zu den Themen des Vortrags.


Das Medium
Jedes Medium folgt seinen eigenen Regeln. So wie im TV zu später Stunde eher die einsamen Herzen oder Nachtarbeiter erreicht werden und im Radio vornehmlich die Pendler beim Autofahren, so erreichen Sie im Internet auch bestimmte Menschen mit bestimmten Maßnahmen. Gleichermaßen bietet das Internet rein technisch auch noch eine Vielzahl an Möglichkeiten, die augenblicklich gar nicht ausgeschöpft werden. Hier soll der Vortrag Inspirationen für die eigene Website geben, die ohne viel Aufwand möglich sind.


Konsequenzen
Jedes Spiel hat nicht nur seine Regeln, sondern auch Konsequenzen. Wer zu vorsichtig oder zu verträumt an die Dinge rangeht, der wird schnell überrollt. Im Rahmen des Vortrags möchte ich Ihnen aufzeigen, welche Konsequenzen Sie für Fehler zu erwarten
haben, welche Fehlermöglichkeiten es gibt und wie Sie mit den Konsequenzen umgehen können.

Das iPad - die Diskussion beginnt

Nun hatte man aber wirklich lange genug die Gerüchteküche brodeln lassen, die Nerven wurden mit immer heißeren Spekulationen strapaziert, so dass die Spannung ins Unermessliche stieg. Mal wieder die übliche Apple-Kommunikationsstrategie, die sonst kaum für eine andere Firma oder andere Produkte funktioniert.

Gleich im Anschluss an die Präsentation von Steve Jobs begann für mich live und direkt eine Debatte zum neu vorgestellten Gadget im eigenen Haushalt. Wer die Präsentation verschwitzt hat, hier ist der für mich spannendste Teil als Video:


 

Und für die technischen Details der Live-Ticker von BasicThinking.

Die Kontra-Fraktion bemängelte in erster Linie nach der Lektüre einiger Berichte das fehlende Multitasking, sowie keine integrierte Kamera oder Flash-Unterstützung. Der schwarze Rahmen wäre zu breit und nähme zu viel Platz ein, den man für ein größeres Display hätte nutzen können. So wäre es mit nur zehn Stunden Akku-Laufzeit, ohne USB-Anschluss und so wenig verfügbarer Software, kein Grund demnächst das kürzlich angeschaffte Netbook aus der Hand zu legen.
Für mich als kürzlich frisch-umgepolten Apple-Fan sind all das keine Kill-Kriterien. Mich hat der überraschend niedrige Preis von $ 499 (bei 16 GB) erfreut, mich spricht die Optik an und der so ganz nebenbei erwähnte iBook-Store macht mich neugierig. Hoffentlich lässt sich da auch in Deutschland preislich mit den Verlagen ein Konsens finden, so dass uns mehr als nur englischsprachige Literatur geboten wird.

Gut, natürlich muss ich mit dem iPad und seinen 750 Gramm morgens im Bus möglichst einen Sitzplatz finden, um entspannt lesen zu können, denn meine Getränkeflasche stämme ich auch keine halbe Stunde am Stück.

Trotzdem beschäftigen mich weiterhin drei Fragen: Welcher Dienstleister wird das gute Stück bei uns vertreiben? Zu welchen Konditionen gibt es dann hier die passende Netzverbindung? Und können die sich bitte etwas beeilen, dass ich das schöne Stück hier bald kaufen kann?

Breaking News: Der erste User des Apple-Tablet und sein Video-Bericht

Wer, wie ich, die Präsentation von Steve Jobs nicht mehr erwarten kann, der kann sich zumindest mit folgendem die Zeit vertreiben.

Der Technik-Spezialist des Wall Street Journals Walt Mossberg hat einen meiner Ansicht nach etwas überzogenen Artikel zum kommenden Tablet von Apple veröffentlicht, den ein paar findige Menschen als Aufhänger eines wunderbaren Videos auserkoren haben:

 


 

Gefunden haben wir das gute Stück beim iPhone-Fan. Großartig - dankeschön!

 

Folge 7: Markenführung

Sowohl die Zeitung als auch der Verlag sind in ihrer Kommunikation und speziell in der Aussenwirkung als eigenständige Marken zu begreifen.
Daher ist diese Liste mit Links zum Thema Markenführung beinahe überfällig:

Jens Lönneker veröffentlichte dazu eine kurze, klare Zusammenfassung unter rheingold-online.de:
>> Die Zeitung als Marke - Marken sind Markierungen

Bei netzfeuilleton.de findet man, verfasst von SheephunteR, einen Artikel der den twitternden Chefredakteur der Rhein-Zeitung und den damit verstärkten Kontakt zum Leser thematisiert:
>> “In letzter Zeit greif ich lieber zur RZ” – Was twittern einer Lokalzeitung bringt

Ein Interview mit Jeff Jarvis in der Focus Digital. Der Kult-Blogger nimmt Stellung zur Aussenwirkung von Tageszeitungen, Geschäftsmodellen und der Aktualisierbarkeit von Druckerschwärze:
>> „Journalisten dachten, sie seien wie Hohepriester“

Norbert Diedrich erklärt im Daimler-Blog, dass es für Marken Zeit für den Dialog wird und Zuhören allein in den Social Media-Kanälen nicht weiterbringt:
>> GASTBEITRAG: Kontrollverlust oder Imagegewinn?
Der Wert von Marken im Social Network


Ein Beispiel für erfolgreiche Selbstvermarktung, die zudem auch anderen ein Modell bietet die eigene Marke zu profilieren. Ein Bericht zum Erfolg der Apotheken-Umschau von Katrin Wilkens bei zeit.de:
>> Stützstrumpf der Nation

Folge 6: Kernkompetenzen und Technologie

Die Suche nach neuen, beziehungsweise an die aktuellen Entwicklungen angepassten Geschäftsmodellen, wirft die Frage auf, in welchen Bereichen die Kompetenzen in den Redaktionen gestärkt werden sollten. Die hier gesammelten Links beleuchten dazu unterschiedliche Ansätze:

Marc Ziegler argumentiert bei Carta für die Erschließung von performancebasierten Werbemärkten und contra Windmühlenkämpfe an der Paid-Content-Front:
>> Software-Engineering: Schon bald eine Kernkompetenz für Medienunternehmen

Ulrike Langer befürwortet bei medial digital die Integration unternehmerischer Verantwortung als Ausbildungsschwerpunkt angehender Journalisten:
>> Journalisten als Gründer: Bereiten Journalistenschulen ihre Absolventen darauf vor?

Marian Semm schreibt in diesem Blogartikel von Geschäftsmodellen, wertigen journalistischen Produkten und strukturellen Entscheidungen:
>> 100 Jahre Ahnungslosigkeit – Journalisten und das Geschäftsmodell

(Serie Lokalzeitung 2.0 – Folge 2)

Die New York Times präsentiert online den Times Reader 2.0 mit Demo-Video und Gratis Download. Eine Applikation für den Einsatz unter Windows, Mac und Linux, die auf der Basis von Adobe Air erstellt wurde:
>> Welcome to the future. Your newspaper is here.

Eine Einschätzung zum neuen Publikationsverfahren Wikileaks von Daniel Schultz veröffentlicht unter der presseschauer:
>> Wird Wikileaks den Journalismus dauerhaft verändern?

artundweise neues Mitglied der Medienmeile Bremen - Das Kreativtor zur Hansestadt

MEDIENMEILE BREMEN

Wir freuen uns, neues Mitglied der Medienmeile Bremen zu sein.
Die Interessengemeinschaft Medienmeile Bremen setzt sich aus einem Pool etablierter Zeitungsverlage, Rundfunk- und Fernsehanstalten, Presse- und Onlineagenturen zusammen, die das Kreativpotenzial und Nachrichtenangebot der Region entscheidend prägen. Ziel dieser Interessengemeinschaft ist es, gemeinsam Ideen für crossmediale Angebote und Synergien zu entwickeln und diese in dynamischen Strukturen zu festigen. Die Angebote reichen vom klassischen Nachrichtendienst bis zum Radiotrailer, vom TV-Feature bis hin zur Zeitungs- oder Fotoreportage, vom Web-Layout bis hin zum Breitband-Hosting, von der Anzeigengestaltung bis hin zum Grafikdesign und zukunftsweisenden, digitalen Lösungen. Mit der Aufnahme von artundweise in die über 30 Mitglieder starke Interessengemeinschaft verlängert sich die vielfältige Meile nun in Richtung Europahafen der pulsierenden Bremer Überseestadt.

Bremen profitiert von der Konzentration der wichtigsten Presse- und Medienlandschaft Nordwestdeutschlands in vielerlei Hinsicht. Zum einen wird die parallel verlaufende Einkaufsmeile der Obernstraße zusätzlich belebt, sowie die verlängerte Uferpromenade oder das Stephaniviertel und zum anderen werben die Unternehmen für die Stadt als Standort bei Mitarbeitern, Bewerbern, Zulieferern oder auch Kundenstamm.

Insgesamt findet man hier einen vielseitig kreativen Schmelztiegel, in dem wir uns besonders heimisch fühlen.
Ein Portal mit vielen Welten.

Willkommen im Team!
Asse Meyer neuer Account Director

Asse Meyer

Die Gruppe der Ex-Hamburger bei artundweise wird nun durch einen weiteren Marketing-Profi verstärkt. Gut, ursprünglich stammt er aus Hannover, machte auch zwischenzeitlich Halt in Bremen, Fischerhude oder auch Köln, aber den Großteil seiner beruflichen Laufbahn verbrachte Asse Meyer in Hamburg.

Dort war die letzte Station die Agentur weigertpirouzwolf, in der die Fortführung von Werbekampagnen in die virtuelle Markenwelt sowie diverse Social Media Projekte und Online Kampagnen seinen Arbeitsmittelpunkt füllten.

Wir freuen uns auf Asse Meyer nicht nur als perfekte Ergänzung für das Führungsteam, denn als Fan kulinarischer Hochgenüsse kann er eventuell auch hervorragend die interne Kochgruppe ergänzen.

Und noch ein Vorzug: Er ist kein Fußballfan und somit kein weiterer Teilnehmer an der Debatte, ob es bessere Vereine an der Elbe oder Weser gibt.

>> Zur Pressemitteilung

Folge 5: Mobile

Der Einsatz von kostenpflichtigen Applikationen gehört in den meisten Konzepten zu den ersten Paid Content-Maßnahmen. Die aktuellsten Geschehnisse, Beweggründe und Entwicklungen aus diesem Bereich haben wir in der folgenden Sammlung zusammengefasst:

Ben Schwan berichtet unter taz.de zur Diskussion um die Tagesschau-App:
>> Springer fühlt sich verapplet

Andreas Göldi bei netzwertig.com sieht den neuen Vertriebskanal als eine Chance, das aktuell verbreitete Konsumverhalten zu ändern:
>> Der Kampf um die nächste Generation digitaler Inhaltskanäle

Ein Artikel über den Start der Münchner Tageszeitung in den Mobile-Bereich verfasst von Thomas Mrazek bei onlinejournalismus.de:
>> Gelungene Sueddeutsche.de-App und ein neues App-Blog

Alexander Becker zeigt im ethority-Blog die Firmenplatzierungen unter den Top-100 im App-Store und die Erinnerung, dass eine App mehr als nur Mittel zum Zweck sein kann:
>> iPhone-App als PR-Instrument

Zahlen, Fakten, mögliche Entwicklungen und Aussichten in das Verhalten der Nutzer mobiler Plattformen berichtet von Konrad Lischka bei Spiegel Online:
>> Wer am Bezahl-Web mitverdient

Roland Pimpl beschreibt bei horizont.net die Übertragung der Zweiklassengesellschaft des TV ins World Wide Web:
>> Kommentar: Warum die „Tagesschau“-App eine Monokultur

bei Digital-News vorbereitet

 

Nachtrag:

Diese Übersicht auf gigaom von Edit Staff zu den aktuellen Zahlen des App-Stores wollten wir nicht vorenthalten:

>> UPDATED: The Apple App Store Economy